Strafrecht Blog

  • Eine Anzeige wegen Vergewaltigung trifft die meisten Beschuldigten ohne Vorwarnung. Plötzlich liegt ein Schreiben der Polizei im Briefkasten, oder Beamte stehen frühmorgens vor der Tür. Wer den Ablauf nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung verstehen möchte, befindet sich fast immer in einer Ausnahmesituation. Angst, Unsicherheit und die drängende Frage, was jetzt zu tun ist, bestimmen die ersten Stunden.
    Mit diesem Beitrag wollen wir Ihnen daher Schritt für Schritt erklären, was nach einer solchen Anzeige aufgrund einer im Raum stehenden Vergewaltigung geschieht. Sie erfahren, wie das Ermittlungsverfahren abläuft, welche Rechte Sie als Beschuldigter haben und welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten. Außerdem zeigen wir Ihnen, an welchen Stellen wir mit einer frühzeitigen Verteidigung den Verlauf des Strafverfahrens entscheidend beeinflussen können.
    Der Vorwurf der Vergewaltigung zählt zu den schwersten im deutschen Strafrecht. Schon der bloße Verdacht kann berufliche und private Folgen haben. Als Kanzlei, die sich ausschließlich auf das Sexualstrafrecht spezialisiert hat, begleiten wir, bei Dr. Böttner Rechtsanwälte, unsere Mandanten in jeder Phase des Verfahrens, diskret und mit langjähriger Erfahrung.

  • Der Vorwurf sexueller Missbrauch verbal trifft Beschuldigte häufig völlig unvorbereitet. Es gab keinen Körperkontakt, keine Berührung, keine körperliche Handlung. Und dennoch steht plötzlich die Polizei vor der Tür, Handy und Computer werden beschlagnahmt, ein Ermittlungsverfahren läuft. Der Begriff selbst führt dabei in die Irre, denn das Strafgesetzbuch kennt ihn nicht. Ob Worte strafbar sind, hängt von einer einzigen Weichenstellung ab: dem Alter der angesprochenen Person. Gegenüber Erwachsenen bleiben sexualbezogene Äußerungen in vielen Fällen straflos. Gegenüber einem Kind unter 14 Jahren kann bereits das Reden selbst den Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs ohne Körperkontakt nach § 176a StGB erfüllen, mit einem Strafrahmen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.
    Im Folgenden erfahren Sie, welche Vorschriften bei verbalem Missbrauch tatsächlich greifen, warum reine Worte regelmäßig keine sexuelle Handlung im Rechtssinne sind, welches Strafmaß droht und an welchen Punkten eine Verteidigung ansetzt. Als Kanzlei mit Schwerpunkt im Sexualstrafrecht wir, bei Dr. Böttner Rechtsanwälte, seit über 20 Jahren bundesweit unsere Mandanten gegen Vorwürfe dieser Art.

  • Ob Posing Bilder strafbar sind, beschäftigt viele Menschen erst, wenn frühmorgens die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür steht. In den meisten Fällen trifft der Vorwurf die Betroffenen völlig unvorbereitet. Häufig geht es um einzelne Dateien, die über einen Messenger wie WhatsApp zugespielt wurden, oder um Aufnahmen, deren strafrechtliche Bedeutung dem Beschuldigten zuvor gar nicht bewusst war. Die Rechtslage rund um sogenannte Posing Aufnahmen ist komplex und seit Jahren in Bewegung. Entscheidend ist, ob eine Abbildung den engen Voraussetzungen des § 184b StGB unterfällt oder ob sie sich im straflosen Bereich bewegt. Diese Grenze verläuft fließend, und gerade hier entscheidet sich oft der Ausgang eines Verfahrens. Wer den Unterschied kennt, kann besser einschätzen, wie ernst die eigene Lage tatsächlich ist.
    Im Folgenden wollen wir Ihnen erklären, was genau Posing Bilder sind, wann sie strafbar werden, welcher Strafrahmen gilt und wie eine wirksame Verteidigung aussieht. Wir, Dr. Böttner Rechtsanwälte, verteidigen seit über 15 Jahren bundesweit ausschließlich im Sexualstrafrecht unsere Mandanten und kennen die Besonderheiten dieser Verfahren aus zahlreichen Mandaten.

  • Wenn Sie sich mit einem Vorwurf aufgrund eines Sexualdelikts konfrontiert sehen, kreisen die Gedanken in den ersten Stunden insbesondere um Freiheitsstrafen und Gerichtsverhandlungen. Viele unserer Mandanten berichten uns aber, dass sie vor allem eine Frage beschäftigt: Was passiert mit meinem Beruf? Diese Sorge ist durchaus berechtigt. Die beruflichen Konsequenzen eines Sexualdelikts können ebenso einschneidend sein wie die strafrechtliche Sanktion selbst und reichen in bestimmten Berufsfeldern noch deutlich weiter. Bereits der bloße Verdacht einer Sexualstraftat kann berufliche Folgen nach sich ziehen, noch lange bevor ein Gericht auch nur über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheidet. Für Beamte droht ein Disziplinarverfahren, für Ärzte und Heilberufe steht hingegen die Approbation auf dem Spiel, für Mitarbeiter im Sozial- und Bildungsbereich kann demgegenüber eine Freistellung unmittelbar folgen. Die Bandbreite der beruflichen Auswirkungen hängt dabei stark von Ihrem konkreten Berufsfeld, der Art des Vorwurfs und dem Stadium des Verfahrens ab.
    Wir, bei Dr. Böttner Rechtsanwälte, verteidigen unsere Mandanten seit mehr als 20 Jahren im Sexualstrafrecht und kennen die typischen Muster der Sexualstrafverfahren genau.

  • Wer nach einer Verurteilung wegen einer Sexualstraftat aus der Haft entlassen wird, sieht sich häufig nicht nur mit der Führungsaufsicht konfrontiert. In mehreren deutschen Bundesländern existieren zudem nichtöffentliche polizeiliche Informations- und Überwachungssysteme für besonders rückfallgefährdete Sexualstraftäter.  In Bayern ist dieses Konzept unter dem Kürzel HEADS bekannt. HEADS steht für „Haft-Entlassenen-Auskunfts-Datei-Sexualstraftäter„.
    Was die meisten Betroffenen häufig nicht wissen, ist, dass die Aufnahme in diese Datei keine Randnotiz ist. Je nach Risikoeinschätzung können damit polizeiliche Kontrollmaßnahmen, ein engerer behördenübergreifender Informationsaustausch und eine längerfristige Beobachtung verbunden sein. Im Folgenden wollen wir Ihnen erläutern, wer in die Sexualstraftäterdatei aufgenommen wird, welche Rechtsgrundlagen gelten, welche Daten gespeichert werden und welche Möglichkeiten sie als Betroffener haben. Wir, bei Dr. Böttner Rechtsanwälte, sind Fachanwälte für Strafrecht mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Sexualstrafrecht. Wir begleiten unsere Mandanten nicht nur während des Verfahrens, sondern auch in der Phase nach der Haftentlassung.

  • Ein Vorwurf wegen einer Sexualstraftat belastet nicht nur das laufende Strafverfahren. Er kann weit darüber hinaus in Ihr Leben eingreifen. Das Führungszeugnis ist dabei eines der drängendsten Themen: Was steht drin, wie lange bleibt ein Eintrag bestehen, und was bedeutet das für Ihren Beruf? Die meisten Betroffenen stellen sich diese Fragen erst, wenn das Urteil bereits gefallen ist. Dabei werden die entscheidenden Weichen schon während des Ermittlungsverfahrens gestellt.
    Daher wollen wir Sie im Folgenden darüber aufklären, wann eine Verurteilung wegen einer Sexualstraftat im Führungszeugnis erscheint, was das erweiterte Führungszeugnis von dem einfachen unterscheidet, welche Tilgungsfristen gelten und welche beruflichen Konsequenzen Ihnen drohen könnten. Wir, bei Dr. Böttner Rechtsanwälte, verteidigen unsere Mandanten bundesweit in Strafverfahren wegen Sexualdelikten und wir kennen die Wechselwirkungen zwischen Strafmaß, Führungszeugnis und beruflicher Zukunft aus jahrelanger Praxis.

  • Der Vorwurf, einer anderen Person KO-Tropfen verabreicht zu haben, gehört zu den schwerwiegendsten Beschuldigungen, mit denen Sie konfrontiert werden können. Wer im Strafrecht mit dem Thema KO-Tropfen zu tun bekommt, steht oft plötzlich vor Ermittlungen, einer Hausdurchsuchung und der Sorge um die berufliche und private Zukunft. Schon der Verdacht wiegt schwer, denn er berührt zugleich das Sexualstrafrecht, das Recht der Körperverletzung und das Betäubungsmittelrecht.
    Die Rechtslage ist dabei in Bewegung. Der Bundesgerichtshof hat 2024 grundlegend entschieden, wie KO-Tropfen strafrechtlich einzuordnen sind. Zugleich plant der Gesetzgeber eine deutliche Strafverschärfung. Im Folgenden wollen wir Ihnen daher verständlich darlegen, welche Tatbestände greifen, welche Strafe droht, was die BGH-Rechtsprechung bedeutet und welche Gesetzesänderung auf Beschuldigte zukommt.
    Als auf das Sexualstrafrecht spezialisierte Kanzlei verteidigen wir, Dr. Böttner Rechtsanwälte, bundesweit unsere Mandanten in genau solchen Verfahren und kennen die aktuelle Entwicklung aus erster Hand.

  • Ein Vorwurf aus dem Sexualstrafrecht trifft Betroffene in den meisten Fällen vollkommen unvorbereitet. Die erste Frage, die uns, Dr. Böttner Rechtsanwälte, viele Menschen in dieser Situation stellen, ist nicht die nach der möglichen Strafe, sondern: Wer erfährt davon? Die Angst vor dem Bekanntwerden ist für viele Beschuldigte das Belastendste am gesamten Sexualstrafverfahren. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines Sexualdelikts kann Existenzen zerstören, lange bevor ein Gericht überhaupt entschieden hat. Diskretion im Sexualstrafrecht ist daher kein Zusatzservice, sondern eine Grundbedingung professioneller Strafverteidigung. Wir sind seit mehr als 20 Jahren auf das Sexualstrafrecht spezialisiert und verteidigen unsere Mandanten bundesweit mit dem Anspruch absoluter Vertraulichkeit.

  • Ein Vorwurf wegen einer Sexualstraftat erschüttert das Leben der Betroffenen in kürzester Zeit in äußerst großem Maße. Neben der Sorge um das laufende Strafverfahren stellt sich für Eltern sofort eine zweite, ebenso bedrückende Frage: Was passiert mit dem Sorgerecht und dem Kontakt zu meinen Kindern? Das Thema Sorgerecht bei Sexualstraftaten berührt zwei Rechtsbereiche gleichzeitig, nämlich das Strafrecht und das Familienrecht. Beide Verfahren laufen nebeneinander, folgen eigenen Regeln und beeinflussen sich dennoch gegenseitig. Die Weichen für das familienrechtliche Ergebnis werden häufig bereits im Ermittlungsverfahren gestellt, lange bevor ein Urteil gesprochen wurde. Wir, Dr. Böttner Rechtsanwälte, verteidigen seit über 20 Jahren Mandanten im Sexualstrafrecht bundesweit und kennen die komplexen Wechselwirkungen beider Verfahrenswege aus unserer täglichen Praxis.

IHR RECHTSANWALT FÜR SEXUALSTRAFRECHT | DR. JUR. SASCHA BÖTTNER (FACHANWALT FÜR STRAFRECHT)

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